Volldigital.

Die Böblinger Kinos sind volldigital
Das Filmzentrum Bären wächst und trumpft mit Technik-Highlights in allen Sälen auf: Das Filmzentrum Bären und das Metropol am Postplatz sind nun auf allen Leinwänden voll digitalisiert. Der Kinobetrieb hat im gleichen Zug auch die Tonanlagen auf den neusten Stand gebracht. Die Besucher genießen fortan beste Qualität auf der Leinwand.
Alle Säle der Böblinger Kinos wurden auf die digitale Projektion umgerüstet. 2012 werden nun voraussichtlich die letzten 35mm-Filme durch die Böblinger Projektoren rattern. Dabei bleiben die alten Filmprojektoren jedoch erhalten - sowohl aus Nostalgie-Gründen, als aber natürlich auch, um in Zukunft noch Repertoire-Filme im Original-Format vorführen zu können. 2006 wurden die ersten Digitalanlagen installiert. Zum Start von Avatar im Dezember 2009 folgte die erste „D-Cinema-Anlage“. Das „digitale Kino“, mit einer noch besseren Auflösung, Brillanz und Helligkeit, war zunächst notwendig, um auch 3D-Filme zeigen zu können.
Laut einer Studie der Filmförderungsanstalt sind derzeit (2012) etwa die Hälfte der Leinwände in Deutschland digitalisiert. Wir freuen uns, dass die Böblinger Kinos nun volldigital sind und wir uns durch den Fortschritt abgrenzen. Somit können wir unseren Gästen die höchst-mögliche Qualität bieten.
Kino ist eine Filmabspielstätte, die höchste qualitative Anforderungen erfüllt. Aus diesem Grund war es uns wichtig, bei der Ausstattung der Kinosäle ebenso auf höchste Qualität zu setzen. Die Böblinger Kinos haben hierfür Projektoren der Marke Christie verbaut, die Weltmarkführer in diesem Bereich sind und in Fachkreisen als die hochwertigsten gesehen werden. Wir freuen uns, uns durch den Fortschritt abgrenzen zu können und unseren Gästen die höchst-mögliche Qualität zu bieten. Dennoch werden für digitale Vorstellungen in den Böblinger Kinos keine Zuschläge erhoben, sodass ein Kinobesuch weiterhin eine attraktive Freizeitgestaltung bleibt.

Die Projektion ist nicht das einzige, was noch besser werden sollte. Durch die Umrüstungen wurden in vielen Sälen auch die Tonanlagen auf den neusten Stand gebracht, beispielsweise die Aufrüstung auf Dolby 7.1 Ton-Systeme. Die Böblinger Kinos setzen bei der Technik und Gestaltung der Säle weiterhin auf den THX-Standard. Es ist nicht unser Anliegen, maximale Lautstärke zu produzieren. Optimale Qualität ist das Ziel, sowohl beim Ton, aber genauso beim Bild, dem Service, dem Popcorn und vielen weiteren Faktoren, die einen Kinobesuch heute ausmachen.
Willkommen in der 3. Dimension
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige Hintergründe zur neuen Technik präsentieren. Viel Spaß beim Lesen, Staunen - bis bald in unseren Kinos.
Was ist 3D-Kino? Geschichte Technik Preise HFR (zu: Der Hobbit)

Was ist 3D-Kino?
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Normale Kinofilme sind flach, haben also nur 2 Dimensionen: Die Höhe und die Breite. Die dritte Dimension vermittelt zusätzlich einen räumlichen Eindruck der vegessen lässt, dass der Film "nur" auf eine flache Leinwand projeziert wird. Der Mensch verdankt seine Fähigkeit zum dreidimensionalen Sehen der Anordnung seiner Augen. Jedes Auge für sich nimmt denselben Gegenstand seitlich leicht versetzt wahr. Am einfachsten lässt sich dies nachvollziehen, indem man zum Beispiel den eigenen Daumen betrachtet und abwechselnd ein Auge schließt: Der Daumen scheint seitlich zu "springen". |
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Auf der Netzhaut des Auges werden diese beiden versetzten Bilder dann zu einem einzigen Bild zusammengesetzt. Hierdurch entsteht der Eindruck räumlicher Tiefe und Gegenstände erscheinen unterschiedlich weit entfernt. Jedes Einzelbild ist zweidimensional, also flach. Erst in der Kombination beider Bilder wird für das Gehirn auch die dritte Dimension, die Tiefe, wahrnehmbar.
3-D-Filme funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Mit einer Stereokamera wird dieselbe Szene sozusagen zweimal im Augenabstand seitlich versetzt gefilmt. Im Kinosaal wird mit Hilfe unterschiedlicher Techniken dafür gesorgt, dass das rechte Auge des Betrachters nur die 'rechten' Filmbilder und das linke Auge nur die 'linken' Filmbilder sieht. Das Gehirn des Zuschauers setzt diese Bilder wieder zusammen, wodurch der Film auf der eigentlich flachen Kinoleinwand räumlich wahrgenommen wird.
Dieses wirklichkeitsnahe Bild kann z. B. dazu führen, dass ein auf den Zuschauer zurasender Gegenstand als deutlich bedrohlicher empfunden wird als bei einem herkömmlichen Film: Das Gehirn wird getäuscht und reagiert mit Erschrecken bzw. Fluchtreflexen.
Die 'Trennung' der beiden Filmbilder kann unter anderem mit Hilfe einer Farbbrille erreicht werden („Anaglyphenprojektion“): Dabei werden zum Beispiel die Filmbilder für das rechte Auge in grün, die Bilder für das linke Augen in rot auf die Leinwand geworfen. Wird dieser Film nun mit einer Rot-Grün-Brille betrachtet, so löscht der rote Filter vor dem rechten Auge die roten Filmbilder, der grüne Filter vor dem linken Auge löscht die grünen Filmbilder. Jedes Auge nimmt also nur den für es bestimmten Film wahr – und im Gehirn entsteht der Eindruck von Tiefe. Allerdings erscheint bei dieser Technik der Film schwarz-weiß.
Moderne 3-D-Vorstellungen verzichten hingegen nicht auf Farbe. Am häufigsten eingesetzt wird derzeit das sogenannte Polarisationsverfahren. Hierbei wird der beschriebene Effekt mit Hilfe von polarisiertem Licht und Polfilterbrillen anstelle von Farbfiltern erzielt. Die Farben des Films bleiben auf diese Weise erhalten.
Geschichte
Leere Kinos und unbesetzte Vorstellungen – schwindende Besucherzahlen motivierten in den 50er Jahren zur Suche nach neuen Highlights im Filmbusiness.
Abhilfe brachte hier die Entwicklung des dreidimensionalen Films. Es strömten wieder vermehrt Zuschauer ins Kino, die das neuartige Erlebnis 3D-Film geniesen wollten.
Schon im Jahr 1903 gab es erste Versuche mit der 3D-Technik. Im Ergebnis entstand der einminütige Kurzfilm „Die Ankunft des Zuges“ von den Brüdern Lumière. Es vergingen mehrere Jahre, bis der erste dreidimensionale Langfilm erschien. Erst 1922 wurde der Stummfilm „The Power of Love“ gedreht.
Allerdings begann die 3D-Kinowelt in Schwarz-Weiß. So zumindest erschien sie dem Besucher durch seine Filterbrille. Dabei wäre Rot-Grün-Film durchaus die treffendere Bezeichnung gewesen, denn der räumliche Effekt beruhte auf roten und grünen Bildern.
Der Schritt vom Stumm- zum Tonfilm dauerte nochmals 14 Jahre.
Im Jahr 1936 drehte die italienische „Società Italiana Stereocinematografica“ den Tonfilm „Nozze vagabonde“.
Es liegt in der Natur des Menschen, Neuentdeckung beständig weiter zu erforschen und neue Techniken zu erproben. So wurden auch die Verfahren zur Herstellung von 3D-Filmen immer besser und endlich gelang auch ihre Produktion in Farbe.
Der Sprung zum ersten 3D-Farbfilm gelang in wesentlich kürzerer Zeitspanne. In farbigen 3D-Erlebnissen konnte man schon 1937 schwelgen, als in Deutschland die „Gartenschau in Dresden“ in 3D gezeigt wurde. In demselben Jahr wurde auch der erste 3D-Farbfilm mit dem treffenden Titel „Zum Greifen nah“ gedreht.
Spätere 3D-Filme erschienen dann im sogenannten CinemaScope-Verfahren, einer verbesserter Methode zur Produktion von 3D-Filmen. „Der Schatz der Balearen“ wurde 1960 als wohl erster echter Vertreter dieser 3D-Technik gedreht.
Technik
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Die Böblinger Kinos setzen bei Ihrer Technik auf den Marktführer RealD. Die RealD Technologie baut auf einen zirkulierenden Z-Filter auf der die Bilder abwechselnd für das linke und rechte Auge polarisiert und damit einen 3D Effekt erzielt. |
RealD zeichnet sich besonders durch die 3D Brillensysteme aus, die auch eine Neigung des Kopfes erlauben ohne das 3D Erlebnis zu beeinflussen. Bei dieser Technologie ist ein Digitalprojektor notwendig um den 3D Effekt zu erzielen.
Preise
Technische Anschaffungen dieser Art sind natürlich auch mit immensen Investitionskosten verbunden. Zudem gelten auch für die Kinos verschärfte Vertragsbedingungen und Konditionen. Aus diesem Grund werden für 3D-Filme Aufschläge verlangt. Diese können je nach Film variieren. Die jeweils aktuellen Preise finden Sie hier.
HFR - Higher Frame Rate
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Nach der Einführung der digitalen Projektionstechnik und dem neuen, digitalen 3D-Verfahren wird es zum Start von |
Was dahinter steckt, ist vom Grundsatz her simpel: Mehr Bilder (= Frames) pro Sekunde auf der Leinwand. Seit über 100 Jahren wird im Kino weltweit mit 24 Bildern / Sekunde gearbeitet. Doch da dies einem Kino-Pionier wie Peter Jackson nicht genug ist, läutet er mit seinem neuen Mittelerde-Abenteuer ein neues Zeitalter ein. Erstmals wurde ein Film mit 48 Bildern pro Sekunde produziert. Durch die moderne Technik und das extreme Volumen ist dies natürlich mit hohen Kosten verbunden, was die Hobbit-Trilogie - wie einst seine Herr der Ringe-Trilogie - zu den teuersten Filmen aller Zeiten macht.
Die Higher Frame Rate sorgt mit mehr Bildern pro Sekunde in erster Linie bei schnellen Bewegungen (z.B. bei Actionszenen) für einen noch flüssigeren Bildlauf. Das sehr viel detailliertere, schärfere und plastischere Bild lässt somit den Film wirklichkeitsnäher und lebensechter wirken.
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Derzeit hat neben Peter Jackson bei den drei Hobbit-Verfilmungen lediglich James Cameron für die Fortsetzung von Avatar die neue Technik angekündigt. Trotz zusätzlichen Investitionskosten werden die Böblinger Kinos für HFR-Vorstellungen keinen zusätzlichen Preisaufschlag erheben. |
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Inhalte mit freundlicher Untersützung von www.kinos3d.de
Bilder: fotolia, realD, Warner Bros.























